Klimaneutral drucken

Auf Wunsch klimaneutral – ClimatePartnerDer Klimawandel ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Auch einzelne Unternehmen müssen Ihren Beitrag leisten. Der Einsatz klimaneutraler Druckprodukte bietet Unternehmen die Möglichkeit schnell und einfach im Klimaschutz aktiv zu werden. Seit Juni 2014 können wir die bei der Druckproduktion entstehenden CO2-Emissionen ausgleichen.

Beim klimaneutralen Druck werden die durch den Druckprozess entstehenden Treibhausgasemissionen genau berechnet, wodurch die größten Emissionstreiber und Reduktionspotentiale identifiziert werden können. Durch die Investition in international anerkannte Klimaschutzprojekte können dann die unvermeidbaren CO2-Emissionen ausgeglichen und die Druckprodukte so klimaneutral gestellt werden.

Für Ihre klimaneutralen Druckprodukte wählen Sie ein Klimaschutzprojekt aus einem umfangreichen Portfolio mit höchsten Standards und unterschiedlichen Technologien. Der Prozess wird transparent durch Kennzeichnungslabel mit einer auftragsbezogenen und damit individuellen ID-Nummer: Durch Eingabe dieser ID auf www.climatepartner.com wird die Klimaneutralität Ihres Auftrags für Partner, Kunden und Mitarbeiter nachvollziehbar.

Die Möglichkeit zum klimaneutralen Druck ist ein weiterer Schritt in unserer Kampagne "Kern goes green" hin zu einer ressourcen- und umweltschonenden Produktion. Die Kern GmbH bietet klimaneutrales Drucken in Kooperation mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner an. Weitere Informationen finden Sie auf www.climatepartner.com.


Urkunde ClimatePartner
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Sind digitale Medien besser als Printmedien?

Umweltbilanz

Auf den ersten Blick mag es so escheinen, dass digitale Medien ökologischer sind, als Druckerzeugnisse. Es müssen keine Bäume gefällt werden, aus denen energie- und wasserintensiv Papier hergestellt wird, um dann darauf wiederum mit Einsatz von Energie, Farben, Chemikalien und anderen Hilfsstoffen Inhalte zu drucken, die dann aufwändig gelagert und transportiert werden müssen. Doch so einfach ist die Rechnung nicht, wie Studien zeigen. Deren Fazit: Digitale Medien sind nur manchmal ökologisch vorteilhafter. Das hängt nämlich stark vom Verhalten der Nutzer*innen ab, denn auch die Herstellung von elektronischen Ausgabegeräten oder auch die Datenspeicherung und -übertragung verbrauchen Rohstoffe und Energie und erzeugen damit klimaschädliche Treibhausgasemissionen.

So erzeugt zum Beispiel die Übertragung einer Online-Zeitung über das mobile UMTS-Netz eine höhere Umweltbelastung als eine Übertragung via Festnetz oder ihr gedrucktes Pendant. Auch wie oft und von wie vielen Personen eine gedruckte Zeitung oder ein Buch gelesen werden, spielt eine Rolle in der Umweltbilanz dieser Printmedien. So erreicht eine gedruckte Zeitung bereits nach 26,5 Minuten Lesen den gleichen CO2-Fußabdruck wie die Online-Zeitung. E-Book-Reader arbeiten lediglich bei Vielleser*innen effizient. Es müssen 59 E-Books gelesen werden, damit der Reader denselben Wert erreicht wie ein Taschenbuch aus Papier. Kataloge schlagen Vergleich ihre digitalen Geschwister, denn eine Online-Bestellung erzeugt einen drei Mal höheren Primärenergiebedarf. Ähnlich sieht es beim Vergleich zwischen Schulbüchern und elektronischen Lehrmitteln aus, bei denen die Papiervariante im Hinblick auf den Primärenergieaufwand deutlich besser abschneidet. Bei Flyern bzw. einseitigen Werbebroschüren liegt dagegen die Online-Werbung vorne.

Es zeigt sich, dass es keine generelle Antwort gibt. Vieles hängt vom Einzelfall ab.

Quelle: "Vergleich Druckmedien und elektronische Medien unter ökologischen Aspekten", Studien im Auftrag des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik (PDF), VDMA Druck- und Papiertechnik

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